Latein als Teil universitärer Bildung

Wieder einmal hat es Latein in die Medien geschafft: An der Universität Zürich hat die Philosophische Fakultät aus einigen Studienprogrammen die Lateinpflicht gestrichen. NZZ Campus berichtete darüber am 31. März 2015 unter dem Titel «Quo vadis, Universität Zürich?»

Doch was hat Latein mit universitärer Bildung zu tun? Die Thematik wird durchaus kontrovers, aber mitunter auch ganz gelassen diskutiert. Eine kleine Internet-Recherche – ohne jeglichen Anspruch auf Vollständigkeit oder Repräsentativität – fördert diesbezüglich Interessantes zutage. Einige Beispiele, ausgehend von den Begriffen «humanistisch» und «Latein»:

Universität Wien:
Humanistische Bildung im Barockzeitalter

Latein auf der Sekundarstufe II:
Warum Latein?

Latein bietet auch Gelegenheit zur Auseinandersetzung mit der Frage nach den heutigen Leitdisziplinen, so wie Elsbeth Stern, Professorin für Lehr- und Lernforschung an der ETH Zürich, dies im folgenden Beitrag tut:
MINT – das neue Latein der humanistischen Bildung

Und schliesslich dieser Beitrag von Michael Zichy, derzeit post-doc an der Universität Salzburg, aus dem Jahr 2010 über
«Das humanistische Bildungsideal»

Ganz allgemein kann man gespannt sein auf die weitere Entwicklung und die begleitende Diskussion.

 

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