Weniger Bachelor-Studienprogramme – mehr vertiefende Masterprogramme?

Im Interview mit NZZ Campus vom 20. Juli 2015 legt der Rektor der Universität Zürich (UZH), Michael Hengartner, dar, wie er die Weiterentwicklung der Studienprogramme an der UZH sieht. Sein Leitmodell, das er für die meisten Studiengebiete als anwendbar erachtet, ist dabei die Biologie. Diese bietet an der UZH ein Bachelor-Studienprogramm und 16 vertiefende Master-Studienprogramme an.

Den grössten Bedarf zur Weiterentwicklung ortet Rektor Hengartner bei den Studienangeboten der Philosophischen Fakultät. Dort läuft unter dem Namen «Bologna 2020» ein Reformprojekt, das bis in spätestens fünf Jahren umgesetzt sein soll.

Fragen stellen sich hierzu in verschiedener Hinsicht: Wie können sich die kleinen Fächer angemessen positionieren, dass sie auf Master- und Doktoratstufe den erforderlichen Nachwuchs erreichen? Welches Profil weisen die Bachelor-Abschlüsse auf, damit diese die mehrfache Scharnierfunktion in weiterführende Masterstudien und auf den akademischern Arbeitsmarkt wahrnehmen können? Wie gestaltet sich die organisatorische Umsetzung von der Studierendenberatung über die Angebotskoordination bis zur Qualitätssicherung?

 

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